Hubert Culik ist neuer Obmann des Fachverbandes der Chemischen Industrie

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Hubert Culik ist neuer Obmann des Fachverbandes der Chemischen Industrie

Seit 2. Juni 2015 hat die Interessensvertretung der zweitgrößten heimischen Industriebranche einen neuen Obmann: KR Ing. Hubert Culik MAS, Geschäftsführer der Rembrandtin Lack GmbH Nfg. KG, übernahm die Funktion seines Vorgängers Dr. Peter Untersperger, der 11 Jahre an der Spitze des Fachverbandes stand. Dr. Alexander Bouvier (Vorstand der Treibacher Industrie AG) und DI Helmut Schwarzl (Geschäftsführer der Geberit Produktions GmbH & Ko KG) sind die Stellvertreter des neuen Obmannes. Gemeinsam steht das Team vor großen Herausforderungen aber auch neuen Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Branche.

Der Fachverband der Chemischen Industrie befindet sich aktuell in einem wirtschaftlich besonders herausfordernden Umfeld und Hubert Culik sieht dringenden Handlungsbedarf: „Die chemische Industrie in Österreich stagniert bereits seit drei Jahren in Folge. Wir brauchen endlich wieder ein industrie- und technologiefreundliches Klima im Land, sonst werden österreichische Betriebe in naher Zukunft keine Rolle mehr am internationalen Parkett spielen.“ Dementsprechend wird sich der Verband unter Culiks Führung auch in Zukunft für die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Branche einsetzten. Endbürokratisierung, wettbewerbsfähige Produktionskosten, die Förderung von naturwissenschaftlicher Bildung und die Einforderung notwendiger Reformen sind für Hubert Culik die wichtigsten Handlungsfelder der kommenden Jahre.

Handlungsbedarf für die Chemiebranche gibt es auch in Sachen Image. Insbesondere wegen des Einsatzes von Schädlingsbekämpfungsmitteln steht dieser Industriebereich zunehmend im Kreuzfeuer der Kritik und es werden „… Innovationen, die nachweislich positiv für die Umwelt sind, einfach negiert“, so Culik. Vor allem die Lackindustrie konzentriert sich zunehmend auf die Entwicklung umweltschonender Produkte. Die Rembrandtin Lack GmbH Nfg. bekennt sich seit vielen Jahren zum aktiven Umweltschutz und wurde im Jahr 2012 als erstes österreichisches Unternehmen mit dem European Responsible Care Award ausgezeichnet.

Ausgezeichnet sind laut Hubert Culik auch die Möglichkeiten für die österreichische Chemiebranche. Er sieht enormes Potential im weltweiten Bevölkerungswachstum und den dadurch steigenden Bedarf an chemischen Produkten.

(Artikel FCIO,  Juni 2015)